"Günstigste Bedingung für die Lohnarbeit ist möglichst rasches Wachstum des produktiven Kapitals, heißt nur: Je rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigeren Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldenen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift."
- Karl Marx; Das Kapital, Lohnarbeit und Kapital, Seite 27 bis 28 -
Das ist mein kleiner roter Poliblog alias mein politisches Tagebuch in dem ich, Henning, mich über aktuelle und nicht mehr so aktuelle Politik auslasse.
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Dienstag, 16. Dezember 2014
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Dienstag, 2. Dezember 2014
Schulden und was nun?
Zu Heute durfte ich folgenden Text für AWT bearbeiten:
"Totaler Kreditstopp: Es wird ab sofort kein weiterer Kredit aufgenommen.
Leider haben wir diese Möglichkeit nicht. Denn es werden laufend Kredite zur Rückzahlung fällig. Sie werden dadurch zurückgezahlt, dass neue Kredite aufgenommen werden (Umschuldung). Dabei geht es jährlich um mehr als 300 Mrd. EUR. Wenn wir die Umschuldung abbrechen, hat dies innerhalb von Tagen den Finanzkollaps des Staates zur Folge: Schlagartig können die Gehälter im öffentlichen Dienst nicht mehr gezahlt und die Sozialleistungen nicht mehr erbracht werden. Die Umschuldung muss also weitergehen."
- http://www.staatsverschuldung.de/ausweg1.htm -
Diese netten Zeilen durfte ich nun also in meinem AWT-Buch lesen und dann das nötigste in meinen Hefter übertragen, dabei sind mir aber einige Sachen sehr sauer aufgestoßen. Lest diesen Text noch einmal ganz genau durch und dann wird euch auffallen, dass der Staat Kredite aufnehmen muss alleine um die anderen Kredite, die er davor schon aufgenommen hat bedienen zu können, d.h. er tauscht den Kredit gegen einen anderen, damit er abbezahlt ist, nimmt dafür aber ein genauso hohen auf! Das bringt genau gar nichts bzw. wurde genau das hervorrufen, wovor der Text warnt. Dieses Video veranschaulicht das ganz gut:
Aber das der Text falsch ist, ist für mich noch nicht mal so schlimm, es ist vielmehr, wie der das AWT-Buch durch solche Texte alle Möglichkeiten der wirklichen Entschuldung ausschließt und nur die alt-kapitalistische Weisheit: "Nur Wachstum hilft!" als Möglichkeit lässt und hier wird auch nur der relative Schuldenberg kleiner, die Schulden aber bleiben bestehen.
Ich hab mir natürlich dann überlegt wie man denn die Schulden nun abbauen könnte und mir ist dabei aufgefallen, das die Möglichkeit des totalen Kreditstopps doch funktionieren würde, wenn man die Steuern bei denen dafür erhöht die es vertragen können, also die Reichen und die Großunternehmen, ich denke dabei speziell an die Global Player. Durch die erhöhten und nichtrückzahlungspflichtigen Einnahmen, kann der Staat seine Schulden leicht abbauen ohne dabei neue machen zu müssen. Warum das wohl nicht in den Lehrbüchern steht?
Mittwoch, 19. November 2014
Über den Markt und die Wirtschaft III
Die Frage der Verteilung in der Marktwirtschaft II
Nun sollte man also annehmen, dass kein Mensch Waren kaufen würde, die einen hohen Preis besitzen und ebenso würde kein Mensch Waren verkaufen, die einen niedrigen Preis besitzen. Wie kommt es also das Menschen Waren nun an Menschen verkaufen können die eigentlich keinen hohen Preis dafür haben wollen?
Meistens weil sie es müssen! Es ist dem Menschen in dem Moment egal wie teuer das Brot ist, wenn er hungert und es ist ihm egal wie teuer die Kleidung ist solange er friert. Der Mensch würde also bereit sein hohe Preise zu akzeptieren, wenn er dafür ein unbefriedigtes Bedürfnis befriedigen kann. Herrscht also nun in einer Region ein Mangel an einem bestimmten Gut, werden schnell Menschen dort hin gehen und dieses Gut zum Anfang hin zu hohen Preisen verkaufen. Nun wird nach einiger Zeit ein Unternehmer auf die Idee kommen, sein Gut im Preis zu senken um mehr Kunden und so im Endeffekt mehr Gewinn zu bekommen, was andere Unternehmer gerade zu zwingt ihre Preise ebenfalls zu senken um ihre Kunden nicht zu verlieren. Diese Selbststeuerung des Marktes wird auch als die Unsichtbare Hand des Marktes bezeichnet und ist die Grundlage für die Wirtschaftstheorie der Freien Marktwirtschaft. Der gegenseitige Wettkampf um ein Mehr an der Wirtschaftsmenge und das Wechselspiel zwischen Konsument und Unternehmer und Einnahmen und Ausgaben soll die verfügbaren Güter möglichst gleich und anhand der erbrachten Leistung verteilen.
Nun ergeben sich daraus aber gewisse Probleme, die wie folgt benannt werden können:
Nun sollte man also annehmen, dass kein Mensch Waren kaufen würde, die einen hohen Preis besitzen und ebenso würde kein Mensch Waren verkaufen, die einen niedrigen Preis besitzen. Wie kommt es also das Menschen Waren nun an Menschen verkaufen können die eigentlich keinen hohen Preis dafür haben wollen?
Meistens weil sie es müssen! Es ist dem Menschen in dem Moment egal wie teuer das Brot ist, wenn er hungert und es ist ihm egal wie teuer die Kleidung ist solange er friert. Der Mensch würde also bereit sein hohe Preise zu akzeptieren, wenn er dafür ein unbefriedigtes Bedürfnis befriedigen kann. Herrscht also nun in einer Region ein Mangel an einem bestimmten Gut, werden schnell Menschen dort hin gehen und dieses Gut zum Anfang hin zu hohen Preisen verkaufen. Nun wird nach einiger Zeit ein Unternehmer auf die Idee kommen, sein Gut im Preis zu senken um mehr Kunden und so im Endeffekt mehr Gewinn zu bekommen, was andere Unternehmer gerade zu zwingt ihre Preise ebenfalls zu senken um ihre Kunden nicht zu verlieren. Diese Selbststeuerung des Marktes wird auch als die Unsichtbare Hand des Marktes bezeichnet und ist die Grundlage für die Wirtschaftstheorie der Freien Marktwirtschaft. Der gegenseitige Wettkampf um ein Mehr an der Wirtschaftsmenge und das Wechselspiel zwischen Konsument und Unternehmer und Einnahmen und Ausgaben soll die verfügbaren Güter möglichst gleich und anhand der erbrachten Leistung verteilen.
Nun ergeben sich daraus aber gewisse Probleme, die wie folgt benannt werden können:
- Es wird nicht jeder Warenwert in den entsprechenden Tauschwert umgewandelt und nicht jeder erbrachte Leistung entsprechend entlohnt, dieser Effekt wird als Mehrwert der Arbeit bezeichnet. So kann ein Stahlarbeiter nicht dieselbe Menge an Stahl kaufen, wie er produziert hat, da der Unternehmer einen gewissen Betrag seines eigentlichen Solllohns als Gewinn abzieht und einen gewissen Teil der Kosten des Stahls als Gewinn einfährt.
- Durch die Philosophie des minimalen Einsatzes und des maximalen Gewinns werden die Arbeiter und Angestellten in systematischer Weise in die Abhängigkeit der Unternehmer und durch das entfesselte Bankenwesen wird der zudem noch der Kleinunternehmer in die Abhängigkeit von Großindustrie und Banken getrieben. Der moderne Sozialstaat kann hier zwar die Symptome bekämpfen, indem er den in Abhängigkeit Arbeitenden ein lebenswertes Leben ermöglicht, doch kann er die Krankheit ansich nicht heilen.
- Durch diese Abhängigkeit ist das Machtverhältnis zwischen Konsument und Anbieter einseitig zu Gunsten der Anbieter verlagert worden. Die Anbieter nutzen nun ihre Machtposition aus um immer mehr Gewinn auf Kosten der Gesamtheit oder bestimmter Teile der Konsumenten, die durch ethnische, kulturelle, politische oder religiöse Verhältnisse den anderen Konsumenten gegenüber niedrig gestellt wurden, zu machen und so ihre eigene Gier zu befriedigen.
- Mit wachsender wirtschaftlicher Macht haben die Unternehmen irgendwann auch die politische Macht sich gegenüber dem Staat oder dem Interesse der Allgemeinheit durch zu setzten, was sowohl ihre wirtschaftliche, als auch ihre politische Macht weiter festigen wird. Dies wird unweigerlich zum Zusammenbruch der Nationalstaaten führen, die ihren Bürgern eine soziale Grundsicherung zu gewährleisten gedenken, was spätestens hier zur Wiederherstellung der von Marx beschriebenen Gesellschaft führen wird, also eine besitzende Klasse (Bourgeois) und einer arbeitenden Klasse (Proletariat).
Die Verteilungsfrage über den Markt und das Geld zu lösen ist also zusammenfassend möglich und kurzfristig für die Allgemeinheit wohltuend, doch wird hier eine einseitige Verteilung bevorzugt, was einen Lawineneffekt auslöst und zu großen Missständen führen wird. Diese Missstände sind oft sogar allgemein bekannt, so weis jeder wie die Soziale Frage in der Industriellen Revolution aussah oder unter welchen Bedingungen die Menschen in der Ländern der Dritten Welt leben. Es muss also noch einen anderen Weg geben, der die Frage der Verteilung besser regelt.
Wie ist das Vermögen im Moment verteilt?
Dienstag, 11. November 2014
Montag, 3. November 2014
Zitat der Woche
Der Arbeiter verlässt den Kapitalisten, dem er sich vermietet sooft er will, und der Kapitalist entläßt ihn, sooft er es für gut findet, sobald er keinen Nutzen oder nicht den beabsichtigten Nutzen mehr aus ihm zieht. Aber der Arbeiter, dessen einzige Erwerbsquelle der Verkauf der Arbeitskraft ist, kann nicht die ganze Klasse der Käufer, d.h. die Kapitalistenklasse verlassen, ohne auf seine Existenz zu verzichten. Er gehört nicht diesem oder jenem Kapitalisten, aber der Kapitalistenklasse, ...
-Karl Marx;Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie-
-Karl Marx;Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie-
Dienstag, 28. Oktober 2014
Wie erreichen wir den utopisch-kommunistischen Staat?
Die grundlegenden Erkenntnisse
Da wir nun in etwa wissen wie wir den Staat im Utopiekommunismus gestalten wollen, müssen wir uns unweigerlich der Frage zuwenden: Wie soll dieser Staat erreicht werden?
Um diese Frage beantworten zu können müssen wir uns vor Augen halten, dass nach der marxistischen Geschichtstheorie die herrschende ausbeuterische Klasse durch eine revolutionäre Bewegung der ausgebeuteten Klassen gestürzt werden wird. Wir müssen also davon ausgehen dass sich der utopisch-kommunistische Staat nur durch zweierlei Arten etablieren lässt: 1. durch eine friedliche Revolution, die über die Parlamente und mit demokratischen Mitteln die Missstände und die herrschenden Klassen beseitigt, also als Kulturrevolution bezeichnet werden kann und 2. durch eine Erhebung des Volkes, die Mittel des Massenkampfes wie Streiks, Demonstrationen und Straßenschlachten nutzt und die Missstände und die herrschenden Klassen notfalls auch mit Gewalt beseitigt, wenn diese nicht freiwillig kapitulieren. Um sicher zu gehen, dass der Utopiekommunismus sich als ideologische Lösung für die Nachfolgegesellschaft herauskristallisiert, müssen wir uns auf beide beide Möglichkeiten vorbereiten, dabei aber die der Kulturrevolution bevorzugen, diese erkennen wenn erste Symptome einer revolutionären Stimmung in der Bevölkerung vorhanden sind und uns federführend an die Spitze dieser Bewegung setzen um ihre Kraft in die gewünschte Richtung zu lenken. Um dass zu gewährleisten müssen wir folgende Punkte beachten:
Da wir nun in etwa wissen wie wir den Staat im Utopiekommunismus gestalten wollen, müssen wir uns unweigerlich der Frage zuwenden: Wie soll dieser Staat erreicht werden?
Um diese Frage beantworten zu können müssen wir uns vor Augen halten, dass nach der marxistischen Geschichtstheorie die herrschende ausbeuterische Klasse durch eine revolutionäre Bewegung der ausgebeuteten Klassen gestürzt werden wird. Wir müssen also davon ausgehen dass sich der utopisch-kommunistische Staat nur durch zweierlei Arten etablieren lässt: 1. durch eine friedliche Revolution, die über die Parlamente und mit demokratischen Mitteln die Missstände und die herrschenden Klassen beseitigt, also als Kulturrevolution bezeichnet werden kann und 2. durch eine Erhebung des Volkes, die Mittel des Massenkampfes wie Streiks, Demonstrationen und Straßenschlachten nutzt und die Missstände und die herrschenden Klassen notfalls auch mit Gewalt beseitigt, wenn diese nicht freiwillig kapitulieren. Um sicher zu gehen, dass der Utopiekommunismus sich als ideologische Lösung für die Nachfolgegesellschaft herauskristallisiert, müssen wir uns auf beide beide Möglichkeiten vorbereiten, dabei aber die der Kulturrevolution bevorzugen, diese erkennen wenn erste Symptome einer revolutionären Stimmung in der Bevölkerung vorhanden sind und uns federführend an die Spitze dieser Bewegung setzen um ihre Kraft in die gewünschte Richtung zu lenken. Um dass zu gewährleisten müssen wir folgende Punkte beachten:
- es muss eine etablierte und starke utopisch-kommunistische Partei existieren bzw. eine etablierte Partei zeigt den nötigen nötigen Willen zu Reformen in diese Richtung
- die ausgebeuteten Klassen müssen ideologisch auf die Revolution vorbereitet werden
- utopisch-kommunistische Organisationen müssen alle nötigen Weichen für eine Kulturrevolution legen, indem sie die Intelligenz und die Akademiker im besonderen mit den Ideen des Utopiekommunismus vertraut machen und sie für diese Idee begeistern
- es muss mit anderen marxistischen und kommunistischen Strömungen im besonderem eine Einheitsfront gebildet werden um gemeinsam gegen die reaktionären und nationalistischen Elemente vor zu gehen
- utopische Kommunisten müssen die Revolution überall logistisch vorbereiten, indem sie das Wirtschaftssystem der Kapitalisten sabotieren, mit Streiks und Demonstrationen die reaktionären Kräfte weich klopfen und mit ständigem zivilen Ungehorsam aktiven Widerstand gegen den Nationalstaat leisten
Sonntag, 19. Oktober 2014
Nachgedacht
Heute: Die Selbstverständlichkeit des Wertes des Menschenlebens
"Daß also der Weltmarkt irgend etwas aus Katastrophen in Billiglohnländern lerne, können wir ausschließen; was wir hingegen lernen, ist, daß sich Kapitalismus und Ausbeutung nicht trennen lassen, [...]. Es ist nun einmal so: Im Kapitalismus bieten die einen ihre Arbeit an, und die anderen kaufen sie. Solange es mehr Anbieter als Nachfrager gibt, sind die Preise niedrig, nicht nur als Lohn, sondern auch für ein Menschenleben."
Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Selbstverständlich
"Daß also der Weltmarkt irgend etwas aus Katastrophen in Billiglohnländern lerne, können wir ausschließen; was wir hingegen lernen, ist, daß sich Kapitalismus und Ausbeutung nicht trennen lassen, [...]. Es ist nun einmal so: Im Kapitalismus bieten die einen ihre Arbeit an, und die anderen kaufen sie. Solange es mehr Anbieter als Nachfrager gibt, sind die Preise niedrig, nicht nur als Lohn, sondern auch für ein Menschenleben."
Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Selbstverständlich
Montag, 6. Oktober 2014
Ziele des utopischen Kommunismus
Da wir nun den richtigen Namen für unsere marxistische Strömung haben, müssen wir die Ziele genauer herausarbeiten. Und mit Ziele meine ich die langfristigen Ziele, die unumstößlich sind und den Grundcharakter der Politik im Namen dieser Strömung begründen.
1. die Kollektivgesellschaft erreichen
1. die Kollektivgesellschaft erreichen
- die Gesellschaftsordnung muss weg von dem Individuum als Antriebskraft und hin zu dem Kollektiv als Antriebskraft gebracht werden
- einzelne Individuen dürfen nicht nach persönlicher Bereicherung durch z.B. Güter oder Geld streben, sondern nach der Bereicherung der Gesellschaft durch z.B. Produktivkraft und Bildung
- die Individuen dürfen sich nicht als Konkurrenten sehen, sondern als eine Einheit mit dem selben Ziel
- Auflösung der Klassengegensätze
- die nationalen und supranationalen Grenzen müssen verschwinden
- eine demokratische Regierung muss sich um die gesamte Weltbevölkerung kümmern, indem sie Rohstoffe, Güter und Produktivkräfte verwaltet und den Frieden sichert
- internationale Gesetze auf Basis der Menschenrechte müssen durch diese Regierung durchgesetzt werden
- die Menschen dürfen sich nicht als Konkurrenten sehen, sondern als Mitmenschen mit der selben Herkunft
3. die Abschaffung aller kapitalistischen und faschistischen Ordnungen in der Gesellschaft
- der "Freie Markt" muss abgeschafft werden
- das monetäre System muss abgeschafft werden
- das Bankensystem muss abgeschafft werden
- staatliche Repressionen müssen auf ein Minimum reduziert werden
- die Armee im Auftrag des Staates muss abeschafft werden
- das Herrschaftsprinzip "Von-Oben-nach-Unten" muss überall abgeschafft werden
Diese Ziele muss der utopische Kommunismus anstreben, um bei ihrer Erfüllung eine wirkliche Utopie entstehen zu lassen! Die Mittel mit denen der utopische Kommunismus dies erreicht können hier noch nicht 100% festgelegt werden, da sich die Mittel von Kultur zur Kultur, von Nation zu Nation und von Zeit zu Zeit ändern können. In meinen nächsten Post will ich aber auf das nötige System eingehen, das als ein Mittel zum annähern an diese Ziele genutzt werden kann.
Wie gefallen dir diese Ziele? Gibt es Kritikpunkte? Sollte noch etwas in diese Liste aufgenommen werden? Wie könnten diese Ziele erreicht werden?
Mit herzlichen Grüßen
dein Henning.
Dienstag, 16. September 2014
Globalisierung
Die Rolle des dt. Bürgers
Mensch kann über die Globalisierung sagen was Mensch will. Sie bringt uns viel gutes und noch mehr schlechtes. Dass das viele Schlechte hauptsächlich durch uns, also den Bürger*innen der Industrieländer, verursacht wird sollten ja allen klar sein (hoffentlich auch dir). Und das wir dann auch mal unsere Lebensgewohnheiten umstellen könnten um das Leben von Millionen Menschen zu verbessern, sollte wohl auch klar sein. Das dachte ich ... bis ich gestern Abend dieses Video vom Satiresender extra 3 gesehen hab.
Als ich den Titel gesehen hab, konnte ich mir schon denken was passiert. Ich wollte es aber bis zur letzten Sekunde nicht wahrhaben und habe vor Verzweifelung gelacht. Das Video zeigt ziemlich gut wie der deutsche Durchschnittsbürger denkt: "Also Armut ist schon doof und so, aber solange ich meine Kleidung schön billig krieg ist mir das auch egal."
Und was dabei rauskommt ist ein Teufelskreis für die Dritte Welt. Die Frage ist wie kann er durchbrochen werden?
Im Prinzip muss der dt. Mittelstand und die Bürger*innen der Industriestaaten ihrer Verantwortung über die Welt gerecht werden, ganz im Sinne von "Eigentum verpflichtet". Dabei reicht es aber nicht, einfach nur Fairtrade-Produkte zu kaufen in der Hoffnung, dass Mensch so über die Nachfrage das Angebot der Unternehmen beeinflussen kann. Diese, für unsere neo-liberale Welt typische, marktwirtschaftliche Erklärung können wir einfach nicht umsetzen, da Unternehmen im Homo-Oeconomicus-Schema denken und immer noch mehr Gewinne mit den "Unfair"-Produkten machen würden. Ich plädiere daher (wer hätte es gedacht) durch mehr staatliche Eingriffe, deren wichtigstes Ziel die Bekämpfung von "Unfair"-Produkten ist, aber auch noch andere Problemfelder fokussiert. Das wären z.B. der Aktienmarkt (Tobinsteuer) oder unser monetäres System (Entmachtung der Banken, Abschaffung des Zinseszins).
Wie denkst du darüber? Hast du noch Fragen oder möchtest du Kritik losweren? Immer her damit.
Bis demnächst,
dein Henning.
Mensch kann über die Globalisierung sagen was Mensch will. Sie bringt uns viel gutes und noch mehr schlechtes. Dass das viele Schlechte hauptsächlich durch uns, also den Bürger*innen der Industrieländer, verursacht wird sollten ja allen klar sein (hoffentlich auch dir). Und das wir dann auch mal unsere Lebensgewohnheiten umstellen könnten um das Leben von Millionen Menschen zu verbessern, sollte wohl auch klar sein. Das dachte ich ... bis ich gestern Abend dieses Video vom Satiresender extra 3 gesehen hab.
Als ich den Titel gesehen hab, konnte ich mir schon denken was passiert. Ich wollte es aber bis zur letzten Sekunde nicht wahrhaben und habe vor Verzweifelung gelacht. Das Video zeigt ziemlich gut wie der deutsche Durchschnittsbürger denkt: "Also Armut ist schon doof und so, aber solange ich meine Kleidung schön billig krieg ist mir das auch egal."
Und was dabei rauskommt ist ein Teufelskreis für die Dritte Welt. Die Frage ist wie kann er durchbrochen werden?
Im Prinzip muss der dt. Mittelstand und die Bürger*innen der Industriestaaten ihrer Verantwortung über die Welt gerecht werden, ganz im Sinne von "Eigentum verpflichtet". Dabei reicht es aber nicht, einfach nur Fairtrade-Produkte zu kaufen in der Hoffnung, dass Mensch so über die Nachfrage das Angebot der Unternehmen beeinflussen kann. Diese, für unsere neo-liberale Welt typische, marktwirtschaftliche Erklärung können wir einfach nicht umsetzen, da Unternehmen im Homo-Oeconomicus-Schema denken und immer noch mehr Gewinne mit den "Unfair"-Produkten machen würden. Ich plädiere daher (wer hätte es gedacht) durch mehr staatliche Eingriffe, deren wichtigstes Ziel die Bekämpfung von "Unfair"-Produkten ist, aber auch noch andere Problemfelder fokussiert. Das wären z.B. der Aktienmarkt (Tobinsteuer) oder unser monetäres System (Entmachtung der Banken, Abschaffung des Zinseszins).
Wie denkst du darüber? Hast du noch Fragen oder möchtest du Kritik losweren? Immer her damit.
Bis demnächst,
dein Henning.
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