Nachdem ich den letzten Beitrag auf Google+ gepostet hatte, fing eine bestimmte Person an über das "ehernde" Ziel der Artamanen zu diskutieren und verteidigte ihre Wertvorstellungen. Nach kurzen hin und her diskutieren haute die Person dann folgende Kommentare raus:
"Der Grund weshalb die Politik nichts dagegen macht ist das System von Syrien Libanon Israel Jugoslawien Iran. Wo Rassen- Glauben aufeinander gehetzt werden um ganze Volker auszurotten, verringern. Weshalb hier ebenfalls im Plan ist das selbige geschehen zu lassen.
Damit die Freimaurer Juden Rothschild Zion Satan Sekte ihr Reich haben können. Die Merkel hat einen Ausweis davon, da die dazu gehört und somit auch nichts dagegen gemacht wird.
Übrigens die gesamte katholische Kirche gehört zu diesem Zion Satan."
"Die orthodoxen ebenfalls. Da alles was in der Bibel steht vom Satan geschrieben wurde."
Das kann man wohl unkommentiert im Raum stehen lassen ...
Das ist mein kleiner roter Poliblog alias mein politisches Tagebuch in dem ich, Henning, mich über aktuelle und nicht mehr so aktuelle Politik auslasse.
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Samstag, 3. Januar 2015
Freitag, 2. Januar 2015
Der ethnische Kampf der völkischen Siedler
Wie braune Ökologen und Artamanen die Dörfer MVs unterwandern
Sie nennen sich völkische Siedler und haben nur ein Ziel: Die germanische bzw. arische Rasse am Leben zu erhalten. Ihre Methoden: Aussteigerleben und systematische Übernahme strukturell schwacher Dörfer besonders in Mecklenburg-Vorpommern.
Das alles klingt nicht nur nach einer der schlimmsten Auslebungen des nationalsozialistischen Gedankenguts, es ist sogar so extrem, dass die Nazis sich 1934 öffentlich von den Artamanen distanzierten und Fördermittel zurückzogen. Das die Artamanen bis heute überlebt haben ist ziemlich beängstigend und noch mehr, wenn man sieht, das nach 1969 ihre Mitgliederzahlen dramatisch in die höhe schossen!
Die Artamanen sind trotzdem nur eine geringe Gefahr für die Gesellschaft, denn sie rekrutieren hauptsächlich aus Familien die über Generationen hinweg rechtsextrem waren und leben in einer fast völlig isolierten Parallelgesellschaft mit eigenen Dörfer, Bauerngütern und Schulen. Sie verweigern sich jeglicher Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in der BRD und leben ihre Ideologie völlig ungezwungen aus in den oftmals sehr großen "Siedlungsgebieten" MVs.
Schlimmer sind da noch die braunen Ökologen oder auch völkischen Siedler, die versuchen durch zahlenmäßige Überlegenheit Dörfer und kommunale Strukturen für ihre Sache zu assimilieren. Diese Idee ist zwar nicht neu und wurde von dem als Abriss-Krüger bezeichneten und bekannten Neo-Nazi mit seiner Kameradschaft in Jamel erfolgreich durchgeführt, indem er mit seiner Baufirma so gut wie alle Häuser erst aufkaufte und dann an seine Freunde aus der NPD und den Kameradschaften weiterverkaufte, so dass in Jamel nun mehrheitlich Nazis, Kameradschaftler und rechte Skinheads wohnen, nur die Dorfverwaltung und das Bürgermeisteramt konnten die noch nicht übernehmen, aber das ist auch nur eine Frage der Zeit.
Diesem Beispiel folgend organisieren sich nun alternative Rechte und esoterische Neo-Nazis um weitere Dörfer durch zuziehen zu übernehmen und zu "National-Befreiten" Zonen zu erklären. Dabei gehen sie aber mehr oder weniger heimlich vor und versuchen nicht in der Dorfgemeinschaft auf zu fallen, indem sie sich als Umweltaktivisten oder Esoteriker zeigen, die vielleicht etwas "seltsam" aber nicht gefährlich sind. Dabei werden über Stammtische und Dorfveranstaltungen dann nach und nach die Einheimischen in die Ideologie der völkischen Siedler eingeführt und für ihre Sache gewonnen. Sogar die Kinder der "Siedler" werden zur Rekrutierung von Nachwuchs genutzt, indem die Kinder andere Kinder in Schulen und Kindergärten auf die Seite der Siedler ziehen, denn erstens ist der Kampf zur Erhaltung der Rasse Familienaufgabe und zweitens dürfen die Kinder ja auch nur gute Germanen bzw. Arier heiraten um die Sache nicht zu gefährden.
Weder die Artamanen noch die völkischen Siedler sind im Moment Thema in der Politik und noch nicht mal auf kommunaler Ebene wird dieses Problem angesprochen, dabei wird hier nicht nur eine zurecht tote Weltvorstellung wiederbelebt, sondern auch noch ein harter und indoktrinierter Kern aus Nazis geschaffen, für die Rassenhass und Führerkult selbstverständlich ist. MV wird immer mehr zur Zielscheibe verschiedenster rechtsextremer Gruppen, aber die Politik konzentriert sich viel zu sehr auf die dazu verglichenen harmlosen NPD und Kameradschaften, dabei sind die schon wieder für viele Rechte unattraktiv geworden. Die Landes- und die Kommunalpolitik muss sich der Gefahr solcher rechten "Spinner" bewusst werden und dementsprechend handeln. Diese Spinner haben ein Ziel und sie setzen alles ein um das zu erreichen, ohne Rücksicht.
Ließ auch:
Studie MV ist Hochburg der Rechtsaußen Ökos
Braune Ökologen (PDF)
Sie nennen sich völkische Siedler und haben nur ein Ziel: Die germanische bzw. arische Rasse am Leben zu erhalten. Ihre Methoden: Aussteigerleben und systematische Übernahme strukturell schwacher Dörfer besonders in Mecklenburg-Vorpommern.
Das alles klingt nicht nur nach einer der schlimmsten Auslebungen des nationalsozialistischen Gedankenguts, es ist sogar so extrem, dass die Nazis sich 1934 öffentlich von den Artamanen distanzierten und Fördermittel zurückzogen. Das die Artamanen bis heute überlebt haben ist ziemlich beängstigend und noch mehr, wenn man sieht, das nach 1969 ihre Mitgliederzahlen dramatisch in die höhe schossen!
Die Artamanen sind trotzdem nur eine geringe Gefahr für die Gesellschaft, denn sie rekrutieren hauptsächlich aus Familien die über Generationen hinweg rechtsextrem waren und leben in einer fast völlig isolierten Parallelgesellschaft mit eigenen Dörfer, Bauerngütern und Schulen. Sie verweigern sich jeglicher Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in der BRD und leben ihre Ideologie völlig ungezwungen aus in den oftmals sehr großen "Siedlungsgebieten" MVs.
Schlimmer sind da noch die braunen Ökologen oder auch völkischen Siedler, die versuchen durch zahlenmäßige Überlegenheit Dörfer und kommunale Strukturen für ihre Sache zu assimilieren. Diese Idee ist zwar nicht neu und wurde von dem als Abriss-Krüger bezeichneten und bekannten Neo-Nazi mit seiner Kameradschaft in Jamel erfolgreich durchgeführt, indem er mit seiner Baufirma so gut wie alle Häuser erst aufkaufte und dann an seine Freunde aus der NPD und den Kameradschaften weiterverkaufte, so dass in Jamel nun mehrheitlich Nazis, Kameradschaftler und rechte Skinheads wohnen, nur die Dorfverwaltung und das Bürgermeisteramt konnten die noch nicht übernehmen, aber das ist auch nur eine Frage der Zeit.
Diesem Beispiel folgend organisieren sich nun alternative Rechte und esoterische Neo-Nazis um weitere Dörfer durch zuziehen zu übernehmen und zu "National-Befreiten" Zonen zu erklären. Dabei gehen sie aber mehr oder weniger heimlich vor und versuchen nicht in der Dorfgemeinschaft auf zu fallen, indem sie sich als Umweltaktivisten oder Esoteriker zeigen, die vielleicht etwas "seltsam" aber nicht gefährlich sind. Dabei werden über Stammtische und Dorfveranstaltungen dann nach und nach die Einheimischen in die Ideologie der völkischen Siedler eingeführt und für ihre Sache gewonnen. Sogar die Kinder der "Siedler" werden zur Rekrutierung von Nachwuchs genutzt, indem die Kinder andere Kinder in Schulen und Kindergärten auf die Seite der Siedler ziehen, denn erstens ist der Kampf zur Erhaltung der Rasse Familienaufgabe und zweitens dürfen die Kinder ja auch nur gute Germanen bzw. Arier heiraten um die Sache nicht zu gefährden.
Weder die Artamanen noch die völkischen Siedler sind im Moment Thema in der Politik und noch nicht mal auf kommunaler Ebene wird dieses Problem angesprochen, dabei wird hier nicht nur eine zurecht tote Weltvorstellung wiederbelebt, sondern auch noch ein harter und indoktrinierter Kern aus Nazis geschaffen, für die Rassenhass und Führerkult selbstverständlich ist. MV wird immer mehr zur Zielscheibe verschiedenster rechtsextremer Gruppen, aber die Politik konzentriert sich viel zu sehr auf die dazu verglichenen harmlosen NPD und Kameradschaften, dabei sind die schon wieder für viele Rechte unattraktiv geworden. Die Landes- und die Kommunalpolitik muss sich der Gefahr solcher rechten "Spinner" bewusst werden und dementsprechend handeln. Diese Spinner haben ein Ziel und sie setzen alles ein um das zu erreichen, ohne Rücksicht.
Ließ auch:
Studie MV ist Hochburg der Rechtsaußen Ökos
Braune Ökologen (PDF)
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Sonntag, 28. Dezember 2014
Esoteriker, Querfrontler und Montagsdemonstranten
Oder auch: Wie die Putinversteher entstanden
Der Ukrainekonflikt spaltet nicht nur Europa und die Ukraine, sondern auch die deutsche Bevölkerung. Wer ist schuld am Blutvergießen? Wenn kann man trauen? Wer ist gut und wer ist böse? Auf diese drei Fragen antworten zwei Lager genau unterschiedlich: Erstens die "Aluhutfraktion" mit ihrem Hassgesang aus "Die USA ist schuld und die deutsche Regierung und alle Mainstream-Medien sind ihre Marionetten und die Russen verteidigen sich doch nur und bekämpfen die bösen, bösen, bösen Faschisten in der Ukraine!" und zweitens der deutsche Durchschnittsbürger mit "Also Putin ist ein ganz, ganz böser Diktator und die USA waren und sind immer noch unsere Freunde und wenn die Medien das so sagen wirds wohl stimmen." Die zweite Fraktion gibt es in Deutschland, seit es die BRD gibt, aber die erste Fraktion, die ist neu. Woher kommt sie und wer gehört ihr an?
Wenn man die erste Fraktion unter einem Namen zusammenfassen möchte, dann bietet sich wohl der eigentlich abwertende Begriff "Putinversteher" an, denn es sagt so gut wie alles über diese Menschen aus. In ihnen finden wir ausschließlich Menschen mit anti-amerikanischer und pro-russischer Einstellung und in den extremsten Fällen auch die Einstellung, dass die Bundesrepublik nur eine Marionette der USA bzw. Israel bzw. beiden ist um ihren Weltherrschaftsplänen zu dienen. Es wäre zu einfach zu sagen, dass diese Menschen durchgehend Rechte sind, denn sie sind alles nur nicht das was wir als gemäßigte Mitte bezeichnen. Hier finden sich alternative Rechte, linke und rechte Esoteriker, Querfrontler und sektarische Linke und mischen ihre wirren Gedanken einmal richtig durcheinander. Der Antisemitismus von rechter Seite plus dem Pro-Russland-Gedanken von linker Seite (wegen den alten Sowjettagen) und der gemeinsame Hass auf die Amerikaner gewürzt mit den weltverklärenden Ideen der Esoteriker ergibt eine neue politische Bewegung, die von der etablierten Politik nur schwer verstanden wird.
Ich persönlich finde diesen Trend höchst beunruhigend und schaue dabei vor allen dingen auf die wachsende Zahl der Montagsdemonstranten, die sich nun auch schon in die etablierte Friedensbewegung eingeklingt haben und sie als Plattform zur Verbreitung ihrer Ideen nutzen. Auch das plötzliche Erscheinen der PEGIDA kann man dieser Bewegung zuschreiben, da viele PEGIDA-Anhänger der ersten Stunde zu den Putinverstehern gehörten und nun ihre Ideen auch dort mit verbeiten können. So wurde aus einer Anti-Islam-Bewegung plötzlich eine Bewegung gegen den Staat und auf Google+ wird oft schon so geredet, als ob sich die PEGIDA im offenen Krieg mit dem Staat und den Linken befindet.
Das einzige gute, was ich dieser politischen Entwicklung abgewinnen kann ist, dass sie die eingeschlafenen, etablierten Parteien wieder aufgeweckt hat und die verschwommen Grenzen zwischen den Parteien nun wieder aufbrechen. Der Weg wird frei gemacht für Parteienkämpfe alla Weimarer Republik wo man schon mal eine Koalition auflöst, weil man sich nicht darüber einigen konnte ob der Berufsunfallversicherungsbeitrag der Arbeitgeber um 0,5% angehoben werden sollte oder nicht. Wenn unsere Parteien nun auch wieder so mit idealistischen Eifer auf ihren Werten pochen und beruhen würden, hätten wir wieder eine interessante Parteinlandschaft und wahrscheinlich auch eine höhere Wahlbeteiligung und im besten Fall rutschen die Putinversteher wieder in die Vergessenheit ab.
Der Ukrainekonflikt spaltet nicht nur Europa und die Ukraine, sondern auch die deutsche Bevölkerung. Wer ist schuld am Blutvergießen? Wenn kann man trauen? Wer ist gut und wer ist böse? Auf diese drei Fragen antworten zwei Lager genau unterschiedlich: Erstens die "Aluhutfraktion" mit ihrem Hassgesang aus "Die USA ist schuld und die deutsche Regierung und alle Mainstream-Medien sind ihre Marionetten und die Russen verteidigen sich doch nur und bekämpfen die bösen, bösen, bösen Faschisten in der Ukraine!" und zweitens der deutsche Durchschnittsbürger mit "Also Putin ist ein ganz, ganz böser Diktator und die USA waren und sind immer noch unsere Freunde und wenn die Medien das so sagen wirds wohl stimmen." Die zweite Fraktion gibt es in Deutschland, seit es die BRD gibt, aber die erste Fraktion, die ist neu. Woher kommt sie und wer gehört ihr an?
Wenn man die erste Fraktion unter einem Namen zusammenfassen möchte, dann bietet sich wohl der eigentlich abwertende Begriff "Putinversteher" an, denn es sagt so gut wie alles über diese Menschen aus. In ihnen finden wir ausschließlich Menschen mit anti-amerikanischer und pro-russischer Einstellung und in den extremsten Fällen auch die Einstellung, dass die Bundesrepublik nur eine Marionette der USA bzw. Israel bzw. beiden ist um ihren Weltherrschaftsplänen zu dienen. Es wäre zu einfach zu sagen, dass diese Menschen durchgehend Rechte sind, denn sie sind alles nur nicht das was wir als gemäßigte Mitte bezeichnen. Hier finden sich alternative Rechte, linke und rechte Esoteriker, Querfrontler und sektarische Linke und mischen ihre wirren Gedanken einmal richtig durcheinander. Der Antisemitismus von rechter Seite plus dem Pro-Russland-Gedanken von linker Seite (wegen den alten Sowjettagen) und der gemeinsame Hass auf die Amerikaner gewürzt mit den weltverklärenden Ideen der Esoteriker ergibt eine neue politische Bewegung, die von der etablierten Politik nur schwer verstanden wird.
Ich persönlich finde diesen Trend höchst beunruhigend und schaue dabei vor allen dingen auf die wachsende Zahl der Montagsdemonstranten, die sich nun auch schon in die etablierte Friedensbewegung eingeklingt haben und sie als Plattform zur Verbreitung ihrer Ideen nutzen. Auch das plötzliche Erscheinen der PEGIDA kann man dieser Bewegung zuschreiben, da viele PEGIDA-Anhänger der ersten Stunde zu den Putinverstehern gehörten und nun ihre Ideen auch dort mit verbeiten können. So wurde aus einer Anti-Islam-Bewegung plötzlich eine Bewegung gegen den Staat und auf Google+ wird oft schon so geredet, als ob sich die PEGIDA im offenen Krieg mit dem Staat und den Linken befindet.
Das einzige gute, was ich dieser politischen Entwicklung abgewinnen kann ist, dass sie die eingeschlafenen, etablierten Parteien wieder aufgeweckt hat und die verschwommen Grenzen zwischen den Parteien nun wieder aufbrechen. Der Weg wird frei gemacht für Parteienkämpfe alla Weimarer Republik wo man schon mal eine Koalition auflöst, weil man sich nicht darüber einigen konnte ob der Berufsunfallversicherungsbeitrag der Arbeitgeber um 0,5% angehoben werden sollte oder nicht. Wenn unsere Parteien nun auch wieder so mit idealistischen Eifer auf ihren Werten pochen und beruhen würden, hätten wir wieder eine interessante Parteinlandschaft und wahrscheinlich auch eine höhere Wahlbeteiligung und im besten Fall rutschen die Putinversteher wieder in die Vergessenheit ab.
Donnerstag, 18. Dezember 2014
IDF rettet syrische Kämpfer aus umkämpften Gebieten
Das israelische Militär rettet Syrer aus feindlichem Gebiet - was für böse Zionisten!
Im Internet, speziell auf Google+, wird immer öfter gegen diesen ach so bösen Staat namens Israel gehetzt und vor den geheimen Plänen der verschwörerischen Zionisten "gewarnt". Das klingt nicht nur nach Nationalsozialismus, das ist fast sogar noch schlimmer, denn nicht nur Nazis, Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker schwimmen auf der Anti-Israel-Welle mit, sondern auch viele Menschen, die sich ins linke Spektrum einordnen wollen, hetzen gegen den einzigen jüdisch-geprägten Staat auf diesem Planten. Diese Ansichten beleben nicht nur längst vergangen geglaubte Denkmuster wieder und machen sie salonfähig, sondern sind auch noch grundlegend falsch.
Zu erst wäre da das Wort Zionismus an sich, denn es beschreibt keine andere Sache als eine spezielle Form des Nationalismus, der im diesem Fall nicht das anhimmeln einer bestimmten Nation, sondern die Schaffung bzw. Erhaltung eines jüdischen Staates. Diese Ideologie wurde zum ersten mal in der Antike bekannt, als die Juden aus dem babylonischen Exil entkamen und ihren verlorenen Staat neu aufbauen wollten, womit der Zionismus eine der ältesten politischen Bewegungen ist. Zionisten zielen nicht auf die Weltherrschaft ab wie es manche verwirrte Persönlichkeit glaubt, sondern wollen nur einen Staat für die Juden auf dieser Welt schaffen, was durchaus verständlich ist, da die Geschichte des Judentums eine Geschichte der Verfolgung und Unterdrückung ist.
Der moderne Zionismus will aus den Fehlern der Vergangenheit und aus den Erfahrungen des Dritten Reiches gelernt haben und baute kurz nach dem Zweiten Weltkrieg am 14. Mai 1948 den Staat Israel im ehemaligen Verwaltungsgebiet Palästina des zuvor zerfallen Osmanischen Reiches auf. Die von den Britten verwaltete Region wurde unter anderem auf drängen Saudi-Arabiens zu einem jüdischen Staat umgewandelt, der die vom Zweiten Weltkrieg entwurzelten europäischen Juden aufnehmen sollte. Der Plan Palästina zu teilen um einen israelischen und einen arabischen (erst nach Gründung Israels entstand die Nationalität der Palästinenser als Reaktion auf die neue jüdische Kultur) Staat, was von den amerikanischen Juden und den Arabern in und um Palästina abgelehnt wurde.
Diese Entscheidung wird aus heutiger Sicht als der größte Fehler bei der Gründung des jüdischen Staates betrachtet, denn nach wenigen Jahren führten die Nachbarländer Israels auf Grundlage ethnischer und religiöser Bestrebungen die jetzigen Palästinenser von der jüdischen Herrschaft zu "befreien", wobei dies laut Experten nur als Alibi dient seine eigenen Gebiete zu erweitern. Durch diese Kriege, die Israel alle gewann und dabei nur wenige Gebiete annektierte und das meistens auch nur um weitere Angriffskriege vor zu beugen, entstanden die heutigen Konflikte die den nahen Osten so zerreißen und wie heißt es so schön? Wer Wind sät, der wird Sturm ernten!
Die Anti-Israel-Stimmen in den Bevölkerungen der Nachbarländer werden immer lauter und immer mehr radikale und fundamentale Gruppen sprießen aus dem Boden mit dem alleinigen Ziel Israel und das Judentum zu vernichten. Besonders durch die ISIS und die Hamas fühlen sich viele Israelis bedroht und flüchten sich in den Zionismus, dessen Theoretiker eine Aufrüstung des israelischen Militärs um Notfalls einen präventiven Angriffskrieg gegen den IS zu führen. Auch werden die Menschen durch eine noch nie dagewesene Anti-Moslem-Stimmung durch Terroranschläge und gewaltsamen Aktionen der Hamas in die Arme von Rechtsradikalen und Rechtsextremen getrieben, welche die Menschen zu Untaten wie das Anzünden arabischer Schulen angestiftet.
Israel ist kein teuflischer Staat, dessen Eliten versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen, es ist Hoffnung, Bedrohung, Problem und Chance zugleich. Es gibt genügend Menschen in Israel die einfach nur in Frieden ihre Religion und ihre Kultur praktizieren wollen, ohne in Angst vor einer Invasion und Vertreibung leben zu wollen. Das Israel nur versucht Konflikte für sich bestmöglich zu lösen, sehen wir an folgenden Video:
Im Internet, speziell auf Google+, wird immer öfter gegen diesen ach so bösen Staat namens Israel gehetzt und vor den geheimen Plänen der verschwörerischen Zionisten "gewarnt". Das klingt nicht nur nach Nationalsozialismus, das ist fast sogar noch schlimmer, denn nicht nur Nazis, Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker schwimmen auf der Anti-Israel-Welle mit, sondern auch viele Menschen, die sich ins linke Spektrum einordnen wollen, hetzen gegen den einzigen jüdisch-geprägten Staat auf diesem Planten. Diese Ansichten beleben nicht nur längst vergangen geglaubte Denkmuster wieder und machen sie salonfähig, sondern sind auch noch grundlegend falsch.
Zu erst wäre da das Wort Zionismus an sich, denn es beschreibt keine andere Sache als eine spezielle Form des Nationalismus, der im diesem Fall nicht das anhimmeln einer bestimmten Nation, sondern die Schaffung bzw. Erhaltung eines jüdischen Staates. Diese Ideologie wurde zum ersten mal in der Antike bekannt, als die Juden aus dem babylonischen Exil entkamen und ihren verlorenen Staat neu aufbauen wollten, womit der Zionismus eine der ältesten politischen Bewegungen ist. Zionisten zielen nicht auf die Weltherrschaft ab wie es manche verwirrte Persönlichkeit glaubt, sondern wollen nur einen Staat für die Juden auf dieser Welt schaffen, was durchaus verständlich ist, da die Geschichte des Judentums eine Geschichte der Verfolgung und Unterdrückung ist.
Der moderne Zionismus will aus den Fehlern der Vergangenheit und aus den Erfahrungen des Dritten Reiches gelernt haben und baute kurz nach dem Zweiten Weltkrieg am 14. Mai 1948 den Staat Israel im ehemaligen Verwaltungsgebiet Palästina des zuvor zerfallen Osmanischen Reiches auf. Die von den Britten verwaltete Region wurde unter anderem auf drängen Saudi-Arabiens zu einem jüdischen Staat umgewandelt, der die vom Zweiten Weltkrieg entwurzelten europäischen Juden aufnehmen sollte. Der Plan Palästina zu teilen um einen israelischen und einen arabischen (erst nach Gründung Israels entstand die Nationalität der Palästinenser als Reaktion auf die neue jüdische Kultur) Staat, was von den amerikanischen Juden und den Arabern in und um Palästina abgelehnt wurde.
Diese Entscheidung wird aus heutiger Sicht als der größte Fehler bei der Gründung des jüdischen Staates betrachtet, denn nach wenigen Jahren führten die Nachbarländer Israels auf Grundlage ethnischer und religiöser Bestrebungen die jetzigen Palästinenser von der jüdischen Herrschaft zu "befreien", wobei dies laut Experten nur als Alibi dient seine eigenen Gebiete zu erweitern. Durch diese Kriege, die Israel alle gewann und dabei nur wenige Gebiete annektierte und das meistens auch nur um weitere Angriffskriege vor zu beugen, entstanden die heutigen Konflikte die den nahen Osten so zerreißen und wie heißt es so schön? Wer Wind sät, der wird Sturm ernten!
Die Anti-Israel-Stimmen in den Bevölkerungen der Nachbarländer werden immer lauter und immer mehr radikale und fundamentale Gruppen sprießen aus dem Boden mit dem alleinigen Ziel Israel und das Judentum zu vernichten. Besonders durch die ISIS und die Hamas fühlen sich viele Israelis bedroht und flüchten sich in den Zionismus, dessen Theoretiker eine Aufrüstung des israelischen Militärs um Notfalls einen präventiven Angriffskrieg gegen den IS zu führen. Auch werden die Menschen durch eine noch nie dagewesene Anti-Moslem-Stimmung durch Terroranschläge und gewaltsamen Aktionen der Hamas in die Arme von Rechtsradikalen und Rechtsextremen getrieben, welche die Menschen zu Untaten wie das Anzünden arabischer Schulen angestiftet.
Israel ist kein teuflischer Staat, dessen Eliten versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen, es ist Hoffnung, Bedrohung, Problem und Chance zugleich. Es gibt genügend Menschen in Israel die einfach nur in Frieden ihre Religion und ihre Kultur praktizieren wollen, ohne in Angst vor einer Invasion und Vertreibung leben zu wollen. Das Israel nur versucht Konflikte für sich bestmöglich zu lösen, sehen wir an folgenden Video:
Israel ist ein schwieriges Thema und eine Lösung ist in Zukunft auch nicht in Sicht, denn selbst wenn eine Zweistaaten-Lösung durchkommt, bleiben immer noch die Toten der vergangenen Jahre und die Aufteilung des Landes, besonders Jerusalems, dass die heiligste Stadt für gleich drei Weltreligionen ist. Der arabische Frühling hat die Machtverhältnisse in Nahen Osten ziemlich durcheinander gebracht und Islamisten in vielen Teilen gestärkt, aber es wurden auch die konservativen Kräfte zumindest in den muslimischen Ländern beseitigt bzw. entkräftet, wenn nun auch noch Israels Führung seinen Konservatismus beiseite schiebt, können konstruktive Verhandlungen aufgenommen werden. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Dienstag, 7. Oktober 2014
Ein Blick in den Abgrund
Heute: Reichsbürger und die Montagsmahnwachenbewegung nutzt Xavier Naidoo als Aushängeschild
Xavier Naidoos Weg in die Reichsbürgerszene
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