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Freitag, 5. Dezember 2014

Rot-Rot-Grün endlich durch!

Ramelow zieht endlich ein und packt gleich richtig an!

Das unmögliche ist geschafft! Die Koalition Rot-Rot-Grün ist durch und das rotere Rot sitzt dabei im Ministerpräsidentensessel. Bode Ramelow von der Links-Partei ist nun der Landesvater des Freistaates und dabei der erste Ministerpräsident der Linken überhaupt. Ein Meilenstein, doch was bedeutet er und was können wir von Ramelow erwarten?


Bedeutung
Über die Bedeutung kann ich hier nur mutmaßen, aber eine dürfte wohl klar sein: Ähnlich wie beim grün regierten Baden-Würtemberg dürfte dies wohl ein Zeichen setzen, nämlich das die Linke nicht nur als Machtbereicher, sondern auch Machtbeansprucher fungieren kann. Auch muss die Linke nun zum ersten mal die volle Verantwortung übernehmen, kann sich nicht hinter Koalitionsgebundenheiten verstecken, sondern muss beweisen, dass wenn sie die Hosen an hat, dann auch dementsprechend handeln kann. Auch hat die Linke nun endlich die Chance endlich die die Menschen zum schweigen zu bringen, die schon jetzt von einer SED-Diktatur 2.0 sprechen. Desweiteren kann die Linke nun sich als wirkliche antikapitalistische, marxistische Alternative zu präsentieren und dürfte damit sich vor die nächste Bundestagswahl ein Zeichen gesetzt haben: Rot-Rot-Grün im ganz großem Stil.

Erwartung
Wir können von Ramelow nicht die sozialistische Revolution erwarten von der uns die CDU und die bürgerliche, konservative Elite schon seit den Verhandlungen warnen. Was wir von ihm erwarten können ist ein stärkeres Vorgehen gehen Rassismus und Ausbeutung. Wenn Ramelow nun seinen Worten Taten sprechen lässt, dann werden rassistische Gesetze und der Abbau des Sozialstaates endlich gestoppt. Ein Schritt in diese Richtung hat Ramelow nun schon gemacht, denn ab sofort werden keine Abschiebungen mehr im Winter durchgeführt.


Freitag, 31. Oktober 2014

Wie erreichen wir den utopisch-kommunistischen Staat?

Über die Notwendigkeit einer Revolution

Viele werden sich fragen: Ist eine Revolution wirklich notwendig? Ja, ist sie! Eine Revolution ist nämlich immer eine radikale Veränderung in der Gesellschaft und hat immer eine Neuordnung der Gesellschaftsordnung zur Folge. Das muss auch geschehen, denn egal wie friedlich der Übergang von einer kapitalistischen Ordnung zu einer kommunistischen Ordnung auch ist, es wird immer eine Revolution bleiben.
Innerhalb der verschiedenen kommunistischen Strömung gibt es spezielle Ansichten wie diese Revolution aussehen mag, von wem sie geführt werden muss und welche Mittel sie einsetzen darf. Es mag sogar Kommunisten geben, die sprechen sich gegen die Notwendigkeit einer Revolution aus und hoffen darauf, das durch Reformen und einer Umstellung des Wirtschaftssystems die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, dass ist aber falsch! Selbst wenn dies funktionieren sollte und das System sich reformwillig zeigt, wird damit nur eine Form des Sozialismus erreicht und nicht der gewünschte Kommunismus, denn die Klassen können nicht durch Reformen beseitigt werden und werden weiter bestehen.
Desweiteren werden die herrschenden Klassen, sowie die reaktionären Kräfte nicht plötzlich zu Verbündeten des Kommunismus und werden sich Reformen in den Weg stellen und diese mit aller Kraft zunichte machen. Es sind vor allen Dingen diese beiden Gruppierungen, die dem Kommunismus im Weg stehen und somit die Errichtung eines utopisch-kommunistischen Staates gefährden. Sie müssen auf friedlichem Wege, also über eine Kulturrevolution überzeugt bzw. von ihren Machtpositionen verdrängt werden oder durch eine Revolution von "Unten" mit Mitteln der Gewalt beseitigt werden. Gewalt heißt im diesem Kontext sowohl die körperliche, aggressive Gewalt, als auch die Gewalt der Massen, kann also in der zweiten Bedeutung auch friedlich verlaufen wie die friedliche Revolution 1989, die den Mauerfall und damit das Ende der DDR besiegelte.
Der Utopiekommunismus muss auf die Kulturrevolution setzen, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Revolution nicht ihre eigenen Kinder frisst und ein Punkt der Stabilität kann so am schnellsten wieder Erreicht werden.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Wie erreichen wir den utopisch-kommunistischen Staat?

Die grundlegenden Erkenntnisse 

Da wir nun in etwa wissen wie wir den Staat im Utopiekommunismus gestalten wollen, müssen wir uns unweigerlich der Frage zuwenden: Wie soll dieser Staat erreicht werden?

Um diese Frage beantworten zu können müssen wir uns vor Augen halten, dass nach der marxistischen Geschichtstheorie die herrschende ausbeuterische Klasse durch eine revolutionäre Bewegung der ausgebeuteten Klassen gestürzt werden wird. Wir müssen also davon ausgehen dass sich der utopisch-kommunistische Staat nur durch zweierlei Arten etablieren lässt: 1. durch eine friedliche Revolution, die über die Parlamente und mit demokratischen Mitteln die Missstände und die herrschenden Klassen beseitigt, also als Kulturrevolution bezeichnet werden kann und 2. durch eine Erhebung des Volkes, die Mittel des Massenkampfes wie Streiks, Demonstrationen und Straßenschlachten nutzt und die Missstände und die herrschenden Klassen notfalls auch mit Gewalt beseitigt, wenn diese nicht freiwillig kapitulieren. Um sicher zu gehen, dass der Utopiekommunismus sich als ideologische Lösung für die Nachfolgegesellschaft herauskristallisiert, müssen wir uns auf beide beide Möglichkeiten vorbereiten, dabei aber die der Kulturrevolution bevorzugen, diese erkennen wenn erste Symptome einer revolutionären Stimmung in der Bevölkerung vorhanden sind und uns federführend an die Spitze dieser Bewegung setzen um ihre Kraft in die gewünschte Richtung zu lenken. Um dass zu gewährleisten müssen wir folgende Punkte beachten:

  1. es muss eine etablierte und starke utopisch-kommunistische Partei existieren bzw. eine etablierte Partei zeigt den nötigen nötigen Willen zu Reformen in diese Richtung
  2. die ausgebeuteten Klassen müssen ideologisch auf die Revolution vorbereitet werden
  3. utopisch-kommunistische Organisationen müssen alle nötigen Weichen für eine Kulturrevolution legen, indem sie die Intelligenz und die Akademiker im besonderen mit den Ideen des Utopiekommunismus vertraut machen und sie für diese Idee begeistern
  4. es muss mit anderen marxistischen und kommunistischen Strömungen im besonderem eine Einheitsfront gebildet werden um gemeinsam gegen die reaktionären und nationalistischen Elemente vor zu gehen
  5. utopische Kommunisten müssen die Revolution überall logistisch vorbereiten, indem sie das Wirtschaftssystem der Kapitalisten sabotieren, mit Streiks und Demonstrationen die reaktionären Kräfte weich klopfen und mit ständigem zivilen Ungehorsam aktiven Widerstand gegen den Nationalstaat leisten