Heute: Die Selbstverständlichkeit des Wertes des Menschenlebens
"Daß also der Weltmarkt irgend etwas aus Katastrophen in Billiglohnländern lerne, können wir ausschließen; was wir hingegen lernen, ist, daß sich Kapitalismus und Ausbeutung nicht trennen lassen, [...]. Es ist nun einmal so: Im Kapitalismus bieten die einen ihre Arbeit an, und die anderen kaufen sie. Solange es mehr Anbieter als Nachfrager gibt, sind die Preise niedrig, nicht nur als Lohn, sondern auch für ein Menschenleben."
Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Selbstverständlich
Das ist mein kleiner roter Poliblog alias mein politisches Tagebuch in dem ich, Henning, mich über aktuelle und nicht mehr so aktuelle Politik auslasse.
Sonntag, 19. Oktober 2014
Freitag, 17. Oktober 2014
Das Staatssystem des utopischen Kommunismus I
Kein System ohne Staat. Über dieses Satz kann Mensch sich streiten, aber eine grundlegende Wahrheit steckt in ihr drin. Wenn wir denn utopischen Kommunismus konstruieren wollen, müssen wir auch fragen wie: Wer herrscht über wenn? Wie wird geherrscht und der Herrschende bestimmt? Wie wird die Macht an wenn verteilt?
So schön die Idee der Anarchisten auch ist Herrschaft und damit einen Staat abzuschaffen um so Gleichheit für alle zu erschaffen, so irreal ist sie auch. Wir kommen nicht darum herum einen funktionierenden Staat zu erschaffen, indem die Macht in so viele Hände gelegt wird, dass ein Missbrauch unmöglich ist. Ein System gegenseitiger Kontrolle, also Volk kontrolliert Staat und andersherum, Legislative kontrolliert Judikative und andersherum etc. Der Staat muss sich den Menschen und sein Wohlbefinden als oberstes Ziel wählen und hier darf kein Unterschied zwischen den Menschen gemacht werden. Kein Mensch darf durch ein Gesetzt oder durch staatliche Organe diskriminiert oder benachteiligt werden. Der Staat muss zudem das Volk repräsentieren, also ein Spiegelbild seiner Meinung und Wünsche sein. Das Volk muss mit politischen Forderungen und der parteilichen Arbeit den Staat beeinflussen und der Staat muss mit Diskussion und Ansprüchen das Volk ideologisch bilden. D.h. Transparenz, politische Meinungsfreiheit, Freiheit der Person, Vereinsfreiheit und Versammlungsfreiheit müssen also Grundsätze des Staates sein. Die repressiven Mittel des Staates müssen auf ein Minimum reduziert werden um zum einen dem Anspruch des Pazifismus, als auch dem der Selbstständigkeit, also der Autonomie erfüllen. Staat und Wirtschaft müssen strikt voneinander getrennt werden, denn die Volksvertreter werden der Krankheit Wahlversprechen zum Opfer fallen, so wie wir es im Moment erleben. Desweiteren muss der Staat wehrhaft sein und sich gegen innere Feinde durchsetzen können.
Aus diesen Grundsätzen kann sich der Staat folgender maßen zusammensetzen:
Gibt es Fragen, Anregungen oder Kritik? Was denkst du sollte noch in den Staatsaufbau oder sollte eine Institution gestrichen werden?
Mit freundliche Grüßen,
Henning.
So schön die Idee der Anarchisten auch ist Herrschaft und damit einen Staat abzuschaffen um so Gleichheit für alle zu erschaffen, so irreal ist sie auch. Wir kommen nicht darum herum einen funktionierenden Staat zu erschaffen, indem die Macht in so viele Hände gelegt wird, dass ein Missbrauch unmöglich ist. Ein System gegenseitiger Kontrolle, also Volk kontrolliert Staat und andersherum, Legislative kontrolliert Judikative und andersherum etc. Der Staat muss sich den Menschen und sein Wohlbefinden als oberstes Ziel wählen und hier darf kein Unterschied zwischen den Menschen gemacht werden. Kein Mensch darf durch ein Gesetzt oder durch staatliche Organe diskriminiert oder benachteiligt werden. Der Staat muss zudem das Volk repräsentieren, also ein Spiegelbild seiner Meinung und Wünsche sein. Das Volk muss mit politischen Forderungen und der parteilichen Arbeit den Staat beeinflussen und der Staat muss mit Diskussion und Ansprüchen das Volk ideologisch bilden. D.h. Transparenz, politische Meinungsfreiheit, Freiheit der Person, Vereinsfreiheit und Versammlungsfreiheit müssen also Grundsätze des Staates sein. Die repressiven Mittel des Staates müssen auf ein Minimum reduziert werden um zum einen dem Anspruch des Pazifismus, als auch dem der Selbstständigkeit, also der Autonomie erfüllen. Staat und Wirtschaft müssen strikt voneinander getrennt werden, denn die Volksvertreter werden der Krankheit Wahlversprechen zum Opfer fallen, so wie wir es im Moment erleben. Desweiteren muss der Staat wehrhaft sein und sich gegen innere Feinde durchsetzen können.
Aus diesen Grundsätzen kann sich der Staat folgender maßen zusammensetzen:
Gibt es Fragen, Anregungen oder Kritik? Was denkst du sollte noch in den Staatsaufbau oder sollte eine Institution gestrichen werden?
Mit freundliche Grüßen,
Henning.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Dienstag, 7. Oktober 2014
Ein Blick in den Abgrund
Heute: Reichsbürger und die Montagsmahnwachenbewegung nutzt Xavier Naidoo als Aushängeschild
Xavier Naidoos Weg in die Reichsbürgerszene
Xavier Naidoos Weg in die Reichsbürgerszene
Montag, 6. Oktober 2014
Ziele des utopischen Kommunismus
Da wir nun den richtigen Namen für unsere marxistische Strömung haben, müssen wir die Ziele genauer herausarbeiten. Und mit Ziele meine ich die langfristigen Ziele, die unumstößlich sind und den Grundcharakter der Politik im Namen dieser Strömung begründen.
1. die Kollektivgesellschaft erreichen
1. die Kollektivgesellschaft erreichen
- die Gesellschaftsordnung muss weg von dem Individuum als Antriebskraft und hin zu dem Kollektiv als Antriebskraft gebracht werden
- einzelne Individuen dürfen nicht nach persönlicher Bereicherung durch z.B. Güter oder Geld streben, sondern nach der Bereicherung der Gesellschaft durch z.B. Produktivkraft und Bildung
- die Individuen dürfen sich nicht als Konkurrenten sehen, sondern als eine Einheit mit dem selben Ziel
- Auflösung der Klassengegensätze
- die nationalen und supranationalen Grenzen müssen verschwinden
- eine demokratische Regierung muss sich um die gesamte Weltbevölkerung kümmern, indem sie Rohstoffe, Güter und Produktivkräfte verwaltet und den Frieden sichert
- internationale Gesetze auf Basis der Menschenrechte müssen durch diese Regierung durchgesetzt werden
- die Menschen dürfen sich nicht als Konkurrenten sehen, sondern als Mitmenschen mit der selben Herkunft
3. die Abschaffung aller kapitalistischen und faschistischen Ordnungen in der Gesellschaft
- der "Freie Markt" muss abgeschafft werden
- das monetäre System muss abgeschafft werden
- das Bankensystem muss abgeschafft werden
- staatliche Repressionen müssen auf ein Minimum reduziert werden
- die Armee im Auftrag des Staates muss abeschafft werden
- das Herrschaftsprinzip "Von-Oben-nach-Unten" muss überall abgeschafft werden
Diese Ziele muss der utopische Kommunismus anstreben, um bei ihrer Erfüllung eine wirkliche Utopie entstehen zu lassen! Die Mittel mit denen der utopische Kommunismus dies erreicht können hier noch nicht 100% festgelegt werden, da sich die Mittel von Kultur zur Kultur, von Nation zu Nation und von Zeit zu Zeit ändern können. In meinen nächsten Post will ich aber auf das nötige System eingehen, das als ein Mittel zum annähern an diese Ziele genutzt werden kann.
Wie gefallen dir diese Ziele? Gibt es Kritikpunkte? Sollte noch etwas in diese Liste aufgenommen werden? Wie könnten diese Ziele erreicht werden?
Mit herzlichen Grüßen
dein Henning.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Gedanken über die Art des Kommunismus
Wie ich schon in meinem allerersten Post gedroht habe, mache ich mir nun Gedanken über das "perfekte" (natürlich aus meiner Sicht) marxistische System. Nur stellt sich die Frage wie bezeichnet Mensch denn dieses System?
Wenn Mensch an Karl Marx bzw. den nach ihm benannten Marxismus denkt, dann kommst du schnell auf die Begriffe Kommunismus und Sozialismus. Das ist absolut korrekt, hat doch Marx diese Begriffe erst geprägt und im "Manifest der Kommunistischen Partei" festgelegt und in Unterströmungen aufgeteilt. Leider wird in diesem Sinne Kommunismus und Sozialismus gleichgesetzt und oftmals nur auf die Unterströmung des Kommunismus den Stalinismus Bezug genommen. Das ist ein grober Fehler! Sozialismus und Kommunismus sind streng voneinander zu trennen.
Wenn Mensch sich mit der marxistischen Gesellschaftstheorie beschäftigt weiß Mensch, dass der Sozialismus nur die Vorstufe zum Kommunismus ist. Der Sozialismus will durch eine Revolution das Proletariat, also die arbeitende Klasse, zur herrschenden Klasse und damit die Bourgeoisie, also die besitzende Klasse, ablösen. Der Sozialismus predigt also die Herrschaft der Arbeiterklasse im Sinne Lenins Diktatur des Proletariats und will damit die Ausbeutung der Bourgeoisie und soziale Gerechtigkeit herstellen. Der Kommunismus geht einen Schritt weiter und kann als weiterentwickelter Sozialismus gesehen werden. Im Kommunismus nämlich werden die Klassen aufgehoben, also Proletariat, Lumpenproletariat, Bürgertum, Bourgeoisie usw. und durch die daraus entstehende klassenlose Gesellschaft soll soziale Gerechtigkeit hergestellt werden. Soweit dazu, aber was ist nun Stalinismus?
Der Stalinismus ist eine Strömung des Kommunismus, basiert also auf kommunistischen Idealen, ist beantwortet aber Fragen des Herrschaftssystems die im Manifest nicht beantwortet werden. Als Joseph Stalin nach Lenins Tod die Macht in der Sowjetunion (oder noch Russland?) übernahm, etablierte er das für die meisten Menschen typisch kommunistische System des Zentralstaates und der Einparteiendiktatur, die sich zudem auf einen Personenkult rund um das amtierende Oberhaupt stützte. Systeme wie die UdSSR oder die Ostblockstaaten nutzten dieses System oder passten es auf ihr Land an (z.B. DDR mit ihrem real existierenden Sozialismus).
Diese Diktaturen sind absolut Menschen verachtend gewesen und im großen Maße antidemokratisch, weswegen sie wieder dem Marxismus gehandelt haben! Demokratie und Kommunismus sind untrennbar miteinander verbunden. Das kannst du dir vorstellen wie mit einem Käsebrötchen: der Käse gehört zum Brot wie das Brot zum Käse, fehlt eines ist es kein richtiges Käsebrötchen!
Wir halten also fest, das der Sozialismus als Vorstufe des Kommunismus ausscheidet und der Kommunismus demokratisch sein muss, womit alle Strömungen des Kommunismus wegfallen die sich auf den Stalinismus berufen, inklusive des Stalinismus (also der Maoismus, der real existierende Sozialismus, Titoismus usw.).
Wenn wir also ein marxistisches System haben wollen müssen wir uns eines mit diesen Kriterien raussuchen. Ich bei meinen Lesungen dann auf die vorm des kritisch-utopischen Kommunismus gestoßen. Marx kritisiert diese Bewegung zwar als eine reine Intellektuellenbewegung (Intellektuelle im Sinne von Akademikern), die höchstens wertvolle Aufklärungs- und Theoriearbeit für die kommunistische Bewegung vollzogen hat und sagt für sie einen ideologischen Niedergang durch Selbstzerfleischung und abkehr in den reaktionären oder den bourgeoisie Sozialismus vorraus. Doch dieses galt nur für die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse in den Akademiker eher rar gesäht und zum Konservatismus geneigt waren. Das hat sich heute stark geändert: es sind vor allen die Studenten die die meisten linken und somit auch die meisten marxistischen Bewegungen am leben erhalten. In der heutigen Gesellschaft kommen die Forderungen nach marxistischen Idealen eher aus den Reihen des Bildungsbürgertums und der Akademikern als aus den Reihen der Arbeiter, die sich zunehmends dem Rechtspopulismus zuwenden.
Wir können also sagen, dass die Zeit für den utopischen Kommunismus nun vielleicht gekommen ist. Durch den humanen Nährboden in der Gesellschaft und den modernen Vorstellung des Staatssystems kann eine Neuauflage des Utopikommunismus durchaus zu einer Massenbewegung werden die den Klassenkampf ein für alle mal beendet und ein dauerhaftes kommunistisches System etabliert!
Was sind deine Gedanken dazu?
Mit freundlichen Grüßen,
dein Henning (der mal wider viel zu viel geschrieben hat! sorry dafür.)
Wenn Mensch an Karl Marx bzw. den nach ihm benannten Marxismus denkt, dann kommst du schnell auf die Begriffe Kommunismus und Sozialismus. Das ist absolut korrekt, hat doch Marx diese Begriffe erst geprägt und im "Manifest der Kommunistischen Partei" festgelegt und in Unterströmungen aufgeteilt. Leider wird in diesem Sinne Kommunismus und Sozialismus gleichgesetzt und oftmals nur auf die Unterströmung des Kommunismus den Stalinismus Bezug genommen. Das ist ein grober Fehler! Sozialismus und Kommunismus sind streng voneinander zu trennen.
Wenn Mensch sich mit der marxistischen Gesellschaftstheorie beschäftigt weiß Mensch, dass der Sozialismus nur die Vorstufe zum Kommunismus ist. Der Sozialismus will durch eine Revolution das Proletariat, also die arbeitende Klasse, zur herrschenden Klasse und damit die Bourgeoisie, also die besitzende Klasse, ablösen. Der Sozialismus predigt also die Herrschaft der Arbeiterklasse im Sinne Lenins Diktatur des Proletariats und will damit die Ausbeutung der Bourgeoisie und soziale Gerechtigkeit herstellen. Der Kommunismus geht einen Schritt weiter und kann als weiterentwickelter Sozialismus gesehen werden. Im Kommunismus nämlich werden die Klassen aufgehoben, also Proletariat, Lumpenproletariat, Bürgertum, Bourgeoisie usw. und durch die daraus entstehende klassenlose Gesellschaft soll soziale Gerechtigkeit hergestellt werden. Soweit dazu, aber was ist nun Stalinismus?
Der Stalinismus ist eine Strömung des Kommunismus, basiert also auf kommunistischen Idealen, ist beantwortet aber Fragen des Herrschaftssystems die im Manifest nicht beantwortet werden. Als Joseph Stalin nach Lenins Tod die Macht in der Sowjetunion (oder noch Russland?) übernahm, etablierte er das für die meisten Menschen typisch kommunistische System des Zentralstaates und der Einparteiendiktatur, die sich zudem auf einen Personenkult rund um das amtierende Oberhaupt stützte. Systeme wie die UdSSR oder die Ostblockstaaten nutzten dieses System oder passten es auf ihr Land an (z.B. DDR mit ihrem real existierenden Sozialismus).
Diese Diktaturen sind absolut Menschen verachtend gewesen und im großen Maße antidemokratisch, weswegen sie wieder dem Marxismus gehandelt haben! Demokratie und Kommunismus sind untrennbar miteinander verbunden. Das kannst du dir vorstellen wie mit einem Käsebrötchen: der Käse gehört zum Brot wie das Brot zum Käse, fehlt eines ist es kein richtiges Käsebrötchen!
Wir halten also fest, das der Sozialismus als Vorstufe des Kommunismus ausscheidet und der Kommunismus demokratisch sein muss, womit alle Strömungen des Kommunismus wegfallen die sich auf den Stalinismus berufen, inklusive des Stalinismus (also der Maoismus, der real existierende Sozialismus, Titoismus usw.).
Wenn wir also ein marxistisches System haben wollen müssen wir uns eines mit diesen Kriterien raussuchen. Ich bei meinen Lesungen dann auf die vorm des kritisch-utopischen Kommunismus gestoßen. Marx kritisiert diese Bewegung zwar als eine reine Intellektuellenbewegung (Intellektuelle im Sinne von Akademikern), die höchstens wertvolle Aufklärungs- und Theoriearbeit für die kommunistische Bewegung vollzogen hat und sagt für sie einen ideologischen Niedergang durch Selbstzerfleischung und abkehr in den reaktionären oder den bourgeoisie Sozialismus vorraus. Doch dieses galt nur für die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse in den Akademiker eher rar gesäht und zum Konservatismus geneigt waren. Das hat sich heute stark geändert: es sind vor allen die Studenten die die meisten linken und somit auch die meisten marxistischen Bewegungen am leben erhalten. In der heutigen Gesellschaft kommen die Forderungen nach marxistischen Idealen eher aus den Reihen des Bildungsbürgertums und der Akademikern als aus den Reihen der Arbeiter, die sich zunehmends dem Rechtspopulismus zuwenden.
Wir können also sagen, dass die Zeit für den utopischen Kommunismus nun vielleicht gekommen ist. Durch den humanen Nährboden in der Gesellschaft und den modernen Vorstellung des Staatssystems kann eine Neuauflage des Utopikommunismus durchaus zu einer Massenbewegung werden die den Klassenkampf ein für alle mal beendet und ein dauerhaftes kommunistisches System etabliert!
Was sind deine Gedanken dazu?
Mit freundlichen Grüßen,
dein Henning (der mal wider viel zu viel geschrieben hat! sorry dafür.)
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